1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Aktuelles

04.10.2018 - Glasfaser-Internet im ländlichen Raum


(© BKZ Sachsen)

Inbetriebnahme des ersten Netzabschnitts in Amtsberg

In Vertretung des Sächsischen Staatsminister Herr Martin Dulig nahm der Staatsminister Thomas Schmidt am 4. Oktober 2018 gemeinsam mit dem Amtsberger Bürgermeister Sylvio Krause- den ersten Abschnitt des neuen Glasfasernetzes in Betrieb. In der Gemeinde Amtsberg (Erzgebirgskreis) wird der Ausbau des Hochgeschwindigkeits-Breitbands durch Glasfaser bis ans Haus (FTTB) realisiert. Der Baustart war im September 2017. Allen anliegenden Haushalten und Gewerbebetrieben stehen jetzt bis zu 200 Megabit pro Sekunde zur Verfügung, auch symmetrisch für den Upload von Daten. Technisch können über das Glasfasernetz zukünftig noch höhere Datenübertragungsraten ermöglicht werden. Die Gesamtkosten des Netzausbaus in Amtsberg betragen 4,7 Millionen Euro.

„Die Gemeinde Amtsberg ist hier Vorreiter im ländlichen Raum: Über alle Hürden hinweg ist es gelungen, eine langfristig nutzbare und leistungsstarke Breitband-Infrastruktur zu installieren. Mit dem Betreibermodell hat sie sich für ein Glasfasernetz in eigener Regie und in Kooperation mit einem leistungsstarken Betreiber der Region entschieden“, sagte Staatsminister Schmidt. „Die Sächsische Staatsregierung und der Bund fördern diesen Schritt in die Zukunft allein in Amtsberg mit mehr als vier Millionen Euro!“ Die Fördermittel des Freistaates Sachsen werden über die Richtlinie Digitale Offensive Sachsen (RL DiOS) des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ausgereicht.

Staatsminister Schmidt hob zudem hervor, dass sich mit dem Ausbau des Glasfasernetzes neue Chancen für den ländlichen Raum bieten. „Schnelles Internet ist heute eine infrastrukturelle Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinden und Städte. Der ländliche Raum kann nur so ein attraktives Lebensumfeld für viele Menschen sein“, sagte Staatsminister Schmidt. „Außerdem ist der heutige Arbeitsplatz zunehmend digital vernetzt und damit nicht mehr primär ortsabhängig. So erhält der ländliche Raum nicht nur als Wohn-, sondern auch als Arbeitsort neue Perspektiven. Umso wichtiger ist es, dass wir schneller als bisher mit dem Breitbandausbau vorankommen.“ Der Minister bekräftigte das Vorhaben der Staatsregierung, die kommunalen Haushalte beim Breitbandausbau nachhaltig zu entlasten und sicherzustellen, dass der Breitbandausbau in keiner Kommune an fehlenden Eigenmitteln scheitere.

Diese Maßnahmen wurden mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Hintergrund:

Für eine flächendeckende Breitbandversorgung unterstützt der Freistaat Sachsen zusammen mit dem Bund Kommunen und Landkreise finanziell beim Ausbau von schnellem Internet. Das Breitbandkompetenzzentrum Sachsen sowie die Breitbandkoordinatoren in den Landkreisen unterstützen die Kommunen beratend auf dem Weg zu einem leistungsfähigen Breitbandnetz.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft - https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/221034?page=2

Marginalspalte

© Institution