Breitbandkompetenzzentrum Sachsen - Erfolgsgeschichte in Radeburg feierlich abgeschlossen
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02.05.2018 - Erfolgsgeschichte in Radeburg feierlich abgeschlossen

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Herr Lehmann, Bürgermeisterin der Stadt Radeburg Frau Ritter, Geschäftsführer ENSO Netz GmbH Herr Dr. Heine. (v.l.)

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Herr Lehmann, Bürgermeisterin der Stadt Radeburg Frau Ritter, Geschäftsführer ENSO Netz GmbH Herr Dr. Heine. (v.l.)
(© ENSO/Lutz Weidler)

Ende 2014 machte sich Radeburg als eine der ersten Kommunen auf den Weg zum geförderten Ausbau eines Breitbandnetzes der nächsten Generation und ließ eine Machbarkeitsstudie erstellen.

Anhand dieser wurde nachgewiesen, dass insbesondere die sehr ländlichen Ortsteile der Stadt nicht von den Telekommunikationsanbietern mit schnellen Anschlüssen versorgt werden. Daher wurden im Mai 2016 Fördermittel auf Grundlage der damals gültigen Richtlinie DiOS beantragt und durch die Landesdirektion Sachsen bewilligt.

Im Rahmen des notwendigen Ausschreibungsverfahren wurde der Zuschlag an das Unternehmen ENSO Energie Sachsen Ost AG erteilt, welches im Wettbewerb das wirtschaftlichste Modell eingereicht hatte.
Laut Aussagen des ENSO-Geschäftsführers Dr. Heine "war dies nur möglich, da man zuvor im Ortskern über einen Eigenausbau die notwendigen Infrastrukturen schaffen konnte, welche die Voraussetzung für eine Erschließung der Ortsteile waren und es zuließen im Ausschreibungsverfahren ein entsprechend kostengünstiges Angebot abzugeben".

Im Rahmen der Ausbaumaßnahmen konnten anschließend circa 300 Anschlüsse in den Ortsteilen Bärwalde, Volkersdorf und Boden mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s erschlossen werden. Über 140 weitere Anschlüsse konnten mit mindestens 30 Mbit/s versorgt werden. Laut Aussage der Bürgermeisterin Michaela Ritter "ist das für die Bürger in den Ortsteilen ein Quantensprung, da sie vorher mit Modem-Geschwindigkeiten leben mussten".
 
Am 27. April 2018 fand nun die offizielle Inbetriebnahme eines aus DiOS-Mitteln geförderten Breitbandnetzes statt. Dabei handelte es sich nicht nur um die erste Inbetriebnahme im Landkreis Meißen sondern auch im gesamten Freistaat Sachsen. Aus diesem Grund dankte insbesondere das SMWA der Bürgermeisterin der Stadt Radeburg für Ihr Engagement bei der Umsetzung des Breitbandausbaus.
 
Auch die Bürgermeisterin war froh, dass der Ausbau ohne größere Verzögerungen durchgeführt werden konnte und bezeichnete es als "einen der schönen Momente für die Kommune und die Arbeit als Bürgermeisterin". Aus diesem Grund ging ihr Dank nicht nur an das Unternehmen ENSO, den Fördermittelgeber und das Breitbandkompetenzzentrum Sachsen, sondern auch an die Bürger, die während des Baus mit Verkehrseinschränkungen Leben mussten.

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