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19.09.2017 - Erster Spatenstich für Breitbanderschließung in Amtsberg


(© BKZ Sachsen)

Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Staatsregierung für Digitales, hat heute in Amtsberg gemeinsam mit Sylvio Krause, Bürgermeister der Gemeinde Amtsberg, den Startschuss zum ersten symbolischen Spatenstich für den Breitbandausbau der Gemeinde im Erzgebirgskreis gegeben.

Die Gemeinde Amtsberg ist dabei Vorreiter in Sachsen und hat sich bereits am ersten Förderaufruf des Bundes zur Breitbandförderung beteiligt. In den kommenden Monaten sollen über 300 km Glasfaser und über 70 km Leerrohr verlegt werden. Entstehen wird ein Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetz in der Gemeinde, das von eins energie in Sachsen, dem Versorger aus Chemnitz betrieben wird. Die Gesamtkosten dafür betragen nach rund 6,2 Millionen Euro, von denen rund 3,7 Millionen Euro aus Bundes- und weitere knapp 1,9 Millionen Euro aus Landesmitteln finanziert werden. Bis Ende 2018 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.
„Ich freue mich über diesen ersten Spatenstich für ein flächendeckendes Glasfasernetz. Zu verdanken ist das Projekt dem großen Engagement der Gemeinde, den Mitgliedern des Gemeinderats und vor allem des Bürgermeisters. Herr Krause hat bewiesen, worauf es bei dem Zukunftsthema Digitalisierung ankommt: „Weitsicht, Überzeugung, Engagement und Mut“, so der Beauftragte der Staatsregierung für Digitales, Staatssekretär Stefan Brangs. „Nur gemeinsam mit seinen Kommunen kann der Freistaat die Ziele beim Breitbandausbau erreichen. Dennoch sind an erster Stelle die Telekommunikationsunternehmen weiter gefordert, den Ausbau voranzubringen.“
Bürgermeister Sylvio Krause: „Gerade in ländlichen Regionen wird die Forderung nach einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur von den Telekommunikationsunternehmen nur selten erfüllt. Deshalb haben wir als Gemeinde Amtsberg die Initiative ergriffen und den Ausbau in der zukunftsfähigen Glasfaserstruktur beschlossen. Bund und Freistaat danken wir für die Unterstützung, die finanzielle Förderung, aber auch den Rat, wenn es einmal unübersichtlich wurde. Es ist für unsere Gemeinde eine riesige Herausforderung, ist aber in Zukunft ein großer Standortvorteil.“
Nach dem Willen der Staatsregierung soll der gesamte Freistaat in den nächsten Jahren von der Digitalisierung profitieren und fit gemacht werden für die Anforderungen und Herausforderungen der Zukunft. Eine leistungsstarke digitale Infrastruktur in Stadt und Land ist dafür die Voraussetzung.

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