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10.07.2017 - WiFi4EU für den öffentlichen Raum


(© BKZ Sachsen)

Ende Mai 2017 haben sich Vertreter der EU-Staaten, des Europaparlaments sowie der EU-Kommission auf die Initiative „WiFi4EU“ geeinigt.

Das großangelegte Projekt wird zwischen 2017- 2019 den Europäischen Kommunen 120 Millionen Euro zur Verfügung stellen. „WiFi4EU soll Einheimischen und Touristen den Zugang zu leistungsfähigem Internet in wichtigen Zentren des Gemeinschaftlichen Lebens (in Parks, auf Plätzen, in Bibliotheken, öffentlichen Gebäuden usw.) ermöglichen.“
Es wird prognostiziert, das 6.000- 8.000 Kommunen bis 2020 von dem Projekt profitieren werden.
Bei der Förderung wird die erstmalige Installation von WLAN-Hot-Spots, bei einer Zweckbindungsfrist von drei Jahren, zu 100% gefördert.
Darüber hinaus ist ein standardisiertes, zentrales Authentifizierungssystem ohne weitere Kosten vorgesehen.

Die ersten sächsischen Kommunen zeigen bereits Interesse an dem Förderprogramm.
So wurde im Stadtrat der sächsischen Stadt Freital bereits die erste Initiative gestartet. Eine tatsächliche Antragstellung sowie mögliche Bewilligung ist jedoch noch offen, da die Details des Antragsverfahrens noch nicht bekannt sind. Es wird mit einer unbürokratischen Vergabe von Gutscheinen im Rahmen eines sogenannten Windhundverfahrens gerechnet.
Dies bedeutet, dass die Mittel nach Reihenfolge der Anträge vergeben werden. Die Kommunen, die mit Ihrem Antrag die Ersten sind,  haben daher voraussichtlich höhere Chancen auf Fördergelder.

Gegenüber der sächsischen Förderung nach Richtlinie DiOS Teil B ergibt sich neben der noch höheren Förderquote möglicherweise der Vorteil zusätzlicher förderfähiger
Gebiete. So können voraussichtlich auch Projekte unterstützt werden, die nicht unmittelbar im öffentlichen Bereich liegen – beispielsweise Kommunen, Theater, Krankenhäuser und Bibliotheken. Für größere Projekte dürfte das Programm aufgrund seiner Beschränkungen dagegen nicht geeignet sein.

Das Breitbandkompetenzzentrum Sachsen unterstützt sächsische Kommunen und Landkreise gern bei der Auswahl des optimalen Förderinstruments. Über Details zum Antragsverfahren wird auf unserer Website informiert, sobald diese veröffentlicht werden.

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