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Richtlinie Ländliche Entwicklung (LE/2014)

Mit der Richtlinie Ländliche Entwicklung von 2014 unterstützt der Freistaat Sachsen den Breitbandausbau insbesondere in ländlichen Gebieten. Das Ziel: Vorhandene Arbeitsplätze erhalten und neue Jobs schaffen – insbesondere auch jenseits der Landwirtschaft. Denn: Für eine bleibende wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektive der Menschen dort sind schnelle Internetverbindungen eine zentrale Voraussetzung. Die Förderung durch die Richtlinie LE/2014 erfolgt in Sachsen als Teil der bundesweiten Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) von Bund und Ländern. Über den sogenannten GAK-Rahmenplan wird dabei innerhalb der Maßnahmengruppe „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (Nummer 7.0) die Breitbandversorgung ländlicher Räume gezielt gefördert.

Sie wollen mehr über die Förderung erfahren? Sprechen Sie uns gerne an.

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Die Richtlinie auf einen Blick

Kurzbezeichnung

Förderrichtlinie Ländliche Entwicklung (RL LE/2014)

Vollständige Bezeichnung

Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Ländlichen Entwicklung im Freistaat Sachsen

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände.

Was ist die Zielsetzung der Förderrichtlinie?

Ziel ist die Verbesserung der Breitbandversorgung in ländlichen Gebieten. So sind für mind. 75 Prozent der Teilnehmeranschlüsse Übertragungsraten von mind. 50 Mbit/s im Download zu erreichen.

Welche Mindestanforderungen müssen für eine Förderung erfüllt sein?

• Räumlicher Geltungsbereich: Orte bis 5.000 Einwohner in LEADER-Gebieten gemäß RL LE/2014, Teil VII, Abs.1
• Im betreffenden Ort bzw. Erschließungsgebiet liegen überwiegend weniger als 16 Mbit/s vor (Aufgreifschwelle)
• Nach der VfV zur RL LE/2014 ist eine Förderung zur Schließung einer Wirtschaftlichkeitslücke aus Mitteln der RL LE/2014 innerhalb der Zweckbindungsfrist einer vorangegangenen Förderung (aus der GAK/ELER zur Grundversorgung) ausgeschlossen.

Welche Kosten sind förderfähig?

• Förderung der Wirtschaftlichkeitslücke
• Förderung der Verlegung von Leerrohren, einschließlich passiver Technik
• Machbarkeitsuntersuchungen

Wie hoch ist die Förderung?

Gefördert werden bis zu 90 Prozent bei einem maximalen Förderbetrag von 500.000 € pro Ort – als Anteilsfinanzierung, Fehlbedarfsfinanzierung oder Festbetragsfinanzierung. Es besteht keine Untergrenze für die Förderung von Breitband-Vorhaben nach der RL LE/2014.

Wer berät mich zur Richtlinie?

Gern steht Ihnen das Breitbandkompetenzzentrum Sachsen bei allen Fragen zur Förderung zur Verfügung.

Ansprechpartner

Wer entscheidet über die Förderung?

Antragsstellen für die RL LE/2014 sind die Landratsämter/Kreisfreien Städte.

Die Antragsformulare sind auf der entsprechenden Website des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zu finden.

Wo finde ich die Richtlinie im Wortlaut?

Die Richtlinie zum Herunterladen finden Sie in unserer Rubrik „Infos und Dokumente“

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