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19.07.2016 - EU-Kommission genehmigt Vectoring im HVt-Nahbereich


(© EU-Kommission)

Entscheidung mit Nachbesserungen verbunden

 

Die EU-Kommission hat den zweiten Regulierungsentwurf der Bundesnetzagentur zum Vectoring im sogenannten Nahbereich genehmigt. Die Bundesnetzagentur kann somit Telekommunikations-Unternehmen künftig den Einsatz von Vectoring im sogenannten Nahbereich des Hauptverteilers (HVt) genehmigen. Die Entscheidung ist jedoch an Nachbesserungen geknüpft. So verlangt die EU-Kommission von der Bundesnetzagentur bis zum Herbstbeginn die Vorlage von den technischen Parametern und Preisen, um diese zu prüfen.

 

Der Großteil der HVt-Nahbereiche dürfte - nach der Entscheidung der Bundesnetzagentur - demnach von der Telekom Deutschland GmbH exklusiv mit Vectoring versorgt werden. Wenn aber ein Wettbewerber an einem Standort in der Vergangenheit nachweislich mindestens 40 Prozent aller Haushalte – und zugleich mindesten 33 Prozent mehr als die Telekom – mit VDSL erschlossen hat, dann erhält dieser Netzbetreiber die Möglichkeit, das Nahbereichsnetz selbst anstelle der Telekom auszubauen.

 

Die vollständige Pressemitteilung ist auf der Website der EU-Kommission zu finden.

Die Entscheidung der EU-Kommission ändert nichts an dem derzeitigen Umgang mit der Vectoring-Technologie in Förderprogrammen. Dazu bedarf es eines sogenannten VULA-Produkts (Virtual Unbundled Local Access – dt. virtuell entbündelter Zugang), welches im nächsten Schritt von der Europäischen Kommission genehmigt werden muss.

 

Fachbegriffe und Abkürzungen wie bspw. HVt und Vectoring werden in unserem Glossar erläutert.

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