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31.03.2016 - Freistaat fördert Breitbandausbau in Erzgebirge, Landkreis Meißen und Nordsachsen mit insgesamt 2,3 Millionen Euro


(© Beratungsstelle Digitale Offensive Sachsen)

Breitband-Fördermittel des Freistaats kommen nach Altenberg, Thiendorf und Eilenburg

Mit der erzgebirgischen Stadt Altenberg, der nordsächsischen Großen Kreisstadt Eilenburg und der Gemeinde Thiendorf im Landkreis Meißen haben nunmehr gleich drei sächsische Kommunen einen Fördermittelbescheid für den Breitbandausbau erhalten.
Die Mittel aus dem Landesprogramm „Digitale Offensive Sachsen“ (DiOS) sind dafür vorgesehen, um jeweils ein Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetz vor Ort aufzubauen. Die Gesamtförderung in allen drei Gebieten beläuft sich auf 2,26 Millionen Euro.

Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Staatsregierung für Digitales: „Der Bedarf ist ermittelt, die Machbarkeit geprüft und die Planungen sind abgeschlossen, jetzt kann auch in den Regionen der Breitbandausbau beginnen. Dass wir nun gleich drei Fördermittelbescheide gleichzeitig ausreichen können macht deutlich, dass immer mehr Kommunen in den Ausbau starten. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in Zukunft durch die neue verbesserte Richtlinie DiOS, noch mehr Kommunen sehen, die auch in die vom Freistaat Sachsen geförderte Ausbauphase wechseln.“

Altenberg möchte die Mittel des Freistaats nutzen, die Versorgung in der Stadt, den Stadtteilen Bärenstein und Löwenhain zu verbessern.

Ziel der Großen Kreisstadt Eilenburg ist ein Ausbau der bislang unterversorgten Gebiete, hinsichtlich der Qualität der Wohninfrastruktur sowie der Schaffung von Arbeitsplätzen im gewerblichen und Dienstleistungsbereich. Die Baumaßnahmen in den Ortsteilen Kospa, Zschettgau, Pressen, Behlitz, Wedelwitz, Hainichen und Eilenburg-Berg sowie den Gewerbegebieten ECW, Nord-Ost und Ost sollen bereits Mitte dieses Jahres beginnen.

In Thiendorf ist eine flächendeckende Breitbandversorgung des Gemeindegebiets vorgesehen, um die positive wirtschaftliche Entwicklung weiter zu befördern.

„Mit Altenberg und Thiendorf werden erstmals Kommunen beim Ausbau gefördert, die erst Mitte des vergangenen Jahres ihre Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalysen begonnen haben. Es zeigt sich, dass sich der Förderprozess mittlerweile eingespielt hat und man als Zuwendungsempfänger innerhalb eines Jahres von der Idee bis zum Ausbau kommen kann. Ziel der Staatsregierung ist es, den gesamten Freistaat in den nächsten Jahren fit zu machen für die Anforderungen und Herausforderungen der digitalen Zukunft,“ so Brangs.

 

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