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23.12.2015 - Erste WLAN-Hot-Spots in Bad Schandau freigegeben


(© Stadtverwaltung Bad Schandau)

Zum Jahresende wurden in Bad Schandau von Bürgermeister Thomas Kunack und Verwaltungskoordinatorin Andrea Wötzel die ersten im Rahmen der Digitalen Offensive Sachsen geförderten WLAN-Hot-Spots freigegeben.

Mit der Förderung durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) hat die Stadt ein WLAN-Netz in touristisch relevanten Bereichen errichtet. Insgesamt wurden rund 25.000 Euro investiert.

Zu den Hotspot-Standorten zählen z.B. das Haus des Gastes, der Nationalparkbahnhof, das Rathaus mit dem dazugehörigen Nationalparkzentrum, der historische Personenaufzug und das Heimatmuseum. Mit den ausgewählten Standorten soll der Kern der touristischen Besucherströme in der Stadt mit WLAN erreicht und damit einen Mehrwert für den Besucher geboten werden. Die kostenfreien Hot Spots stehen allen Bürgern offen.

Das erste Konzept zum öffentlichen WLAN in Bad Schandau wurde im Frühjahr 2015 von der Stadtverwaltung entwickelt. Nach Abstimmung mit der Beratungsstelle DiOS erfolgte bald darauf die Antragsstellung. Durch die Vorreiterrolle der Stadt beim Thema Hot-Spot-Förderung konnten offene Fragen und auftretende Probleme geklärt und damit auch einige Hürden beseitigt werden. Von dieser Pionierleistung profitieren auch zukünftige Antragsteller.

Es zeigt sich: Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und alle Akteure an einem Strang ziehen, ist die Errichtung geförderter WLAN-Hot-Spots in sehr kurzer Zeit möglich. Nachdem der Fördermittelbescheid im Oktober übergeben wurde, konnte das Projekt in der kurzen Zeit von nur 2 Monaten umgesetzt werden. Zugleich ist damit der erste WLAN-Hot-Spot in Deutschland in Betrieb, der durch ein dafür vorgesehenes Programm gefördert wurde. Der Freistaat Sachsen ist das erste Bundesland, das eine entsprechende Förderung anbietet.

Eine wesentliche Voraussetzung für die WLAN-Förderung ist der Nachweis der touristischen Relevanz durch den zuständigen Tourismusverband, der sogenannten Destinationsmanagementorganisation – kurz DMO. Der Tourismusstandort Bad Schandau zählt zu den wichtigsten und bekanntesten im Freistaat. Weitere sächsische Kommunen haben bereits Fördermittel beantragt. Die Errichtung von WLAN-Hot-Spots ist ein wichtiger Baustein bei der Digitalisierung. Darüber hinaus plant die Stadt die geförderte Erschließung mit Hochgeschwindigkeitsinternet über die Richtlinie Digitale Offensive Sachsen.

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