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23.11.2015 - Entscheidungsentwurf für Vectoring-Technik im Nahbereich veröffentlicht


(© Bundesnetzagentur)

Die Bundesnetzagentur hat einen Entscheidungsentwurf für den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung veröffentlicht.

Der Entwurf beinhaltet die Rahmenbedingungen, zu denen Wettbewerber in den nächsten Jahren den Zugang zur Teilnehmeranschlussleiteung, der sogenannten letzten Meile, der Telekom erhalten können. Ziel ist es, den Breitbandausbau voranzutreiben, chancengleichen Wettbewerb sicherzustellen sowie faire und verlässliche Rahmenbedingungen für  Investitionen zu schaffen. Im Entwurf ist vorgesehen, dass die Telekom Wettbewerbern weiterhin grundsätzlich Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung zu ewähren hat. Eine Verweigerung ist demnach möglich, sofern Verctoring-Technik eingesetzt wird. In diesem Fall muss jedoch ein sogenanntes VULA-Produkt (engl. virtual unbundled local access - lokaler virtuell entbündelter Zugang) angeboten werden, das „in seinen Eigenschaften der entbündelten Teilnehmeranschlussleitung sehr nahe kommen muss“. Die Entgelte für diesen Zugang sollen von der Bundesnetzagentur genehmigt werden. Außerdem sieht der Regulierungsentwurf vor, dass ein Wettbewerber, der in einem Anschlussbereich mehr Kabelverzweiger als die Telekom mit DSL-Technik erschlossen hat, auf die Teilnehmeranschlussleitung zugreifen und seinerseits Vectoring einsetzen kann.

Die öffentliche Verhandlung des Entscheidungentwurfs findet am 10.12.2015 bei der Bundesnetzagentur in Bonn statt, während das Konsultationsverfahren noch bis 18.01.2016 läuft. Weitere Informationen zum Verfahren sowie die öffentlich Fassung des Konsultationsentwurfs finden Sie auf der Website der Bundesnetzagentur.

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