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26.03.2015 - Breitband so wichtig wie Straßen

Veranstaltung "Breitband und Straßen als kommunale Herausfordung" informierte über die Möglichkeiten eines wirtschaftlichen Breitbandausbaus in Sachsen.

Der Koordination verschiedener Infrastrukturmaßnahmen und einer koordinierten Vorgehensweise beim Ausbau kommen in Zukunft steigende Bedeutung zu. Denn die knappen öffentlichen Mittel möglichst effizient einzusetzen und die langfristige Wirtschaftlichkeit abzuwägen gilt für den Breitbandausbau genauso wie für Investition in Straßen.

 

Vor diesem Hintergrund fand am 26. März 2015 in Leipzig die Informationsveranstaltung „Breitband und Straßen als kommunale Herausforderung" statt. Die Veranstaltung wurde vom ÖPP-Kompetenzzentrum Sachsen und der Public Sector Project Consultants GmbH (PSPC) organisiert.

 

Matthias Redlich, Leiter des ÖPP-Kompetenzzentrum Sachsen, legte dar, dass die flächendeckende Verfügbarkeit gerade in den ländlichen, strukturschwachen Räumen derzeit die größten Versorgungsdefizite aufweisen. Dabei gewinnen die Bürger auf kommunaler Ebene immer mehr an Gestaltungspielraum bei der Bereitstellung von Versorgungsstrukturen, wie Dr. Oliver Rottmann, Geschäftsführer des Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. anhand einer gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung erarbeiteten Studie belegte.

 

Städte, Kreise und Kommunen sind durchaus in der Lage, den Netzausbau in die Hand zu nehmen. Dies zeigte nicht zuletzt ein Praxisbeispiel aus dem hessischen Eichenzell, wo die Gemeindevertretung einen Eigenbetrieb Breitband ins Leben gerufen hat. Aus technologischer Sicht stellen Glasfasernetze, die bis in die Wohnungen hineinreichen (FTTH), die zukunftssichere Lösung dar, da nur sie dem wachsenden Bedarf an die Bandbreite langfristig voll gerecht werden. Aus wirtschaftlicher Sicht handelt es sich um die kapitalintensivste Investitionsvariante.

 

Die Beratungsstelle DiOS informierte in einem Vortrag über die Fördermöglichkeiten zum Ausbau von NGA Netzen und über das Leistungsspektrum der Beratungsstelle. Zudem konnten im Anschluss Fragen zur Vorgehensweise bei der Förderung passiver Infrastruktur beantwortet werden. 

 

Welche Chancen und Risiken sind mit einem kommunalen Engagement verbunden? Welche Fördermöglichkeiten können Sie als Kommune dafür in Anspruch nehmen? Falls Sie Fragen zu diesen Themen haben, können Sie gern die Mitarbeiter der Beratungsstelle kontaktieren.

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